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25. 07. 2000
Nachrichten im schwedischen Radio nach der Pressekonferenz vom
7. 12.:
Ungefähr 30 Patienten, die wegen übermäßigem
Schwitzen der Hände operativ behandelt wurden, reichen eine Klage
auf Schadenersatz ein, aufgrund der Nebeneffekte, unter denen sie
leiden. Die Klage wird gegen verschiedene Kliniken, Landkreise und
Ärzte, die diese Operationen ausgeführt haben, erhoben.
Sie beabsichtigen sogar, den schwedischen Staat zu verklagen. Morgan
Carlsson ist der Vorsitzende des Interessenverbandes, der diese Patienten
vertritt.
Morgan: "Kein Geld derWelt kann für dass Leiden unserer
Mitglieder aufkommen. Wir bestehen hauptsächlich auf eine Bestätigung,
daß die Nebeneffekte durch die Operationen verursacht wurden.
Geld ist nicht der wichtigste Punkt, wir wollen nur diese Bestätigung
und eine Wiedergutmachung. Es ist unmöglich, den Wert eines Menschen
in Form von Geld aufzuwiegen, aber der Schadensersatz für alle
Betroffenen muss sich zumindest in Millionenhöhe bewegen."
25. 07. 2000
Pressekonferenz
Am 12. Juli hielt das PhoenixForum (Rechtsanwaltskanzlei) eine Pressekonferenz
in dem Hotel Anglais, Stockholm, ab als Teil der Bemühungen unserer
Mitglieder, die das PhoenixForum und den Rechtsanwalt Bengt Sternung
engagiert haben. Die Pressekonferenz wurde am 10. Juli
angekündigt und bereits am Tag darauf hatten mehre Zeitungen
Artikel zum Thema gebracht.
Die Pressekonferenz wurde nicht von unserem Interessenverband organisiert,
sondern vom
PhoenixForum, das 30 unserer Mitglieder repräsentiert. Bei der
Pressekonferenz waren
verschiedene Fernsehstationen vertreten: Aktuellt, Rapport, TV4, TT
und ABC Local TV,
Stockholm. Ich musste mit Bedauern feststellen, dass meines Wissens
keine Zeitungsjournalisten
anwesend waren. Außer Bengt Sternung wurden drei weibliche Mitglieder
von verschiedenen
Fernsehstationen interviewt. Das schwedische Radio interviewte mich
(Morgan Carlsson). Die
verschiedenen Beiträge wurden mehrmals am gleichen Abend gesendet
und wir mussten nicht
lange auf die ersten Reaktionen warten. Leute, die die Nachrichten
gesehen haben, kontaktieren
uns und viele, die ebenfalls unter den Nebeneffekten leiden, dachten,
sie seien die einzigen mit
diesem Schicksal und wollten sofort unserem Interessenverband beitreten.
Nach diesen
Nachrichten traten verschiedene Zeitungen mit uns in Kontakt. Verschiedene
Artikel erschienen seither über unsere Mitglieder. Das schwedische
Radio ist in Verbindung mit unserem Interessenverband und hat Bekanntmachungen
veröffentlicht. Dies hatte zur Folge, dass noch mehr Patienten
mit uns Kontakt aufnahmen. Wir erhielten viel Post von Patienten,
die ansonsten an Diskussionsforen im Internet teilnehmen. Wir haben
lange Zeit über eine versteckte Zahl von Leidenden geredet, die
nun allmählich Kontakt mit uns aufnehmen. Es läuft immer
nach einem bestimmten Muster: sie stellen fest, dass sie an verschiedenen
Nebeneffekten leiden, und kontaktieren den Chirurgen, der die Operation
durchgeführt hat. Die Antwort ist dann meist, dass er noch nie
von anderen Patienten gehört
habe, bei denen Nebeneffekte aufgetreten sind. Dies ist eine Strategie,
um uns von anderen
Leidenden zu isolieren. Eine Strategie, die nicht erfolgreich sein
wird!!
Ein Mitgliedstreffen ist für September-Oktober geplant. Eine
Mitteilung folgt.
Morgan Carlsson, Vorsitzender der FFSO
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